Benjamin Stolz – „An meinem Job schätze ich das eigenverantwortliche Arbeiten mit einem weit umfassenden Aufgabengebiet in einem guten Betriebsklima mit flexiblen Arbeitszeiten und tollen Kollegen.“

Einstieg: 2000 als Auszubildender (Verfahrensmechaniker für Kunststoff & Kautschuktechnik)

Heutige Position: Leitung Entwicklung & Produktion des Geschäftsbereiches wezi-lit

Beschreiben Sie Ihren Werdegang bei Weber und Ihre heutige Tätigkeit und Position.
Am 01.09.2000 begann ich mit der Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff & Kautschuktechnik. In dieser sehr lehrreichen und spannenden Zeit wurde mir von meinem Ausbilder und vielen netten, fachkundigen Kollegen das nötige Know-How zum Ausüben der späteren Tätigkeit als Verfahrensmechaniker vermittelt. Bereits in der Ausbildung kristallisierte sich jedoch heraus, dass ich die Möglichkeit bekommen sollte, nach meiner Ausbildung in den Geschäftsbereich wezi-lit zu wechseln. Der damalige Produktionsleiter war aufgrund der enorm angestiegenen Produktionsmengen auf der Suche nach einem zusätzlichen Mitarbeiter, der auf lange Sicht gesehen einmal seine Position einnehmen sollte. Da ich während meiner Ausbildung schon öfters in diesem Bereich aushelfen durfte und mich dieser, wohl einzigartige Bereich, faszinierte, sagte ich der mir angebotenen Stelle zu. Direkt nach meiner Ausbildung im Sommer 2003 nahm ich meine Tätigkeit als Maschinenführer in diesem Bereich auf. Die Mitarbeiter aus dem Bereich brachten mir von der Pike auf das Handwerk der geheimnisvollen Herstellung der Hochtemperaturdichtungsmassen bei. Es dauerte fünf Jahre, bis mir das eigenständige Herstellen der verschiedenen Kitt-Sorten gelang. Auch die sonst anfallenden Tätigkeiten gingen mir ab diesem Zeitpunkt leicht von der Hand. Zwischenzeitlich bekam ich die Stelle des Gruppenleiters angeboten, die ich als Zeichen der Wertschätzung meiner geleisteten Arbeit dankend angenommen habe. Nun folgten zusätzliche Aufgaben wie Personalführung, Organisation der Rohstoffe und Fertigwaren, erste Kunden- und Lieferantenbesuche und vieles mehr. Außerdem folgten jährlich zahlreiche Fortbildungen zu verschiedensten Themen, wie zum Beispiel: situatives Führen, Kommunikationstraining und eine Weiterbildung zum Industriemeister, die von Weber finanziert wurde. Nachdem ich meine Kenntnisse und Fertigkeiten immer weiter ausgebaut hatte, folgte 2014 der nächste Schritt zum stellvertretenden Produktionsleiter und damit ein neues, umfangreiches Aufgabengebiet. Für die neuen Aufgaben wurde ich permanent von meinem Vorgesetzten gefordert und gefördert. Es galt ab jetzt, Kunden zu betreuen, neue Dichtungsmassen zu entwickeln und diese eigenständig zu vertreiben, technische Beratungen durchzuführen, Mitarbeiter zu entwickeln und diese zu bewerten. Außerdem durchlief ich diverse Lehrgänge und Fortbildungen, die man als Führungskraft benötigt. Nun war ich bereit und bestens gerüstet für die Position des Entwicklungs- und Produktionsleiters, die mir zum 01.10.2017 anvertraut wurde. Seit dieser Zeit konnte ich Dank des Geschäftsführenden Gesellschafters Dr. Thomas Zipp, der höchstes Vertrauen in mich setzt, und meiner sehr engagierten Mitarbeiter, den Erfolg dieses seit 1949 bestehenden Geschäftsbereichs weiter ausbauen. Es wurden neue Kunden akquiriert und die Herstellung einer neuen Dichtungsmasse auf Kundenwunsch konnte in kürzester Zeit realisiert werden.

Was schätzen Sie an Ihrer Arbeit?
Die abwechslungsreichen Aufgabengebiete mit immer neuen Herausforderungen, die Dank des Zusammenhalts und Einbringens der verschiedenen Mitarbeiter zu lösbaren Aufgaben werden.

Wie sind Sie auf Weber aufmerksam geworden?
Als gebürtiger und ortsansässiger Dillenburger wächst man automatisch mit dem Namen und der Firma Weber auf. Diese Firma gehört einfach zu Dillenburg wie das Wahrzeichen der Stadt, der Wilhelmsturm.

Was hat Sie überzeugt, sich für Weber zu entscheiden?
Bereits als Schüler wurde mir ermöglicht, hier ein Praktikum zu absolvieren. In dieser Zeit konnte ich bereits in verschiedene Bereiche reinschnuppern. Die durchweg freundlichen Mitarbeiter machten mein Praktikum zu einer angenehmen und lehrreichen Zeit. Die hochtechnisierten Maschinen und deren Bedienung faszinierten mich dermaßen, dass ich mich um eine Lehrstelle zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff & Kautschuktechnik bewarb.

Von wem und wie wurden Sie fit gemacht für Ihre Aufgaben?
In meiner Ausbildungszeit lernte ich die benötigten Fertigkeiten und Kenntnisse von vielen fachkundigen Verfahrensmechanikern, die in diesem Unternehmen tätig sind. Nach dieser Zeit lernte ich von der Pike auf das Handwerk der Dichtungsmassenherstellung von den in dieser Abteilung eingesetzten, sehr erfahrenen Mitarbeitern. Außerdem verfolgt Weber ein sehr umfangreiches Personalentwicklungssystem, das es mir ermöglichte, an unzähligen Fort- und Weiterbildungen teilzunehmen. Darunter auch die Ausbildung zum Industriemeister, für deren Kosten die Firma aufkam.

Was ist für Sie das Besondere an dem Unternehmen Weber? Warum könnten Sie Weber als Arbeitgeber weiterempfehlen?
Das zielstrebige Familienunternehmen setzt auf Wachstum und Standortsicherung und hat sich mit fachlichem Know-How und modernster Technik zu einem der führenden Automobilzulieferer im Kunststoffbereich entwickelt und treibt dies durch fortlaufende Innovation ständig voran. Als zielstrebiger Mitarbeiter kann man viel bewirken, da die Ideen eines jeden wahrgenommen und geschätzt werden und man so seinen Teil zum Erfolg dieser Firma beisteuern kann.

Was möchten Sie in Zukunft noch in und mit dem Unternehmen erreichen?
Mein Ziel ist es, den Traditionsgeschäftsbereich wezi-lit Dichtungsmassen, den es bereits seit 1949 gibt und der das Ursprungsgeschäft der Fa. Weber darstellt, erfolgreich weiterzuführen und auszubauen. Damit auch zukünftig gesagt werden kann, dass 95 % der Öl-Heizkessel in Europa mit einem Produkt der Fa. Weber aus Dillenburg abgedichtet werden und somit auch die Arbeitsplätze der wezi-lit Mitarbeiter gesichert sind. Außerdem möchten wir mit wezi-lit weiterhin zum positiven Geschäftsergebnis der Weber Gruppe beitragen.

Welchen Tipp können Sie einem Bewerber mitgeben?
Sich den Mut zu fassen und einen Wechsel oder den Neueinstieg ins Berufsleben bei Weber zu beginnen. Er wird nach kürzester Zeit feststellen, dass dies die richtige Entscheidung für ihn war.