Christopher Kutzner – „Es ist die Vielfältigkeit der Projekte und Aufgaben, die die Arbeit interessant machen und täglich für neue Erkenntnisse sorgen.“

Einstieg: 2011 als Auszubildender (Informatikkaufmann)

Heutige Position: Gruppenleitung IT Application Management (Stand 2018)

Wie sind Sie auf Weber aufmerksam geworden?
Während meiner Zeit in der Oberstufe wusste ich noch nicht, in welche Richtung ich mich nach meinem Abitur bewegen wollte. Mir war aber klar, dass ein sofortiges Studium nicht in Frage kam. Es musste mal etwas Anderes her als „Schule“. Daher entschloss ich mich für eine Berufsausbildung und konzentrierte mich auf Berufe im IT-Umfeld, da ich dort schon länger ein hohes Interesse hatte. Also bewarb ich mich bei diversen Unternehmen, die Ausbildungsplätze in diesem Fachgebiet anboten, darunter auch Weber. Schließlich kam die Zusage und ich zögerte nicht lange, bis ich diese annahm.

Was hat Sie überzeugt, sich für Weber zu entscheiden?
Um ehrlich zu sein hatte ich zu dieser Zeit keine Präferenzen für ein bestimmtes Unternehmen, allerdings hatte Weber in meinen Augen eine optimale Größe, um eine sehr gute Ausbildung zu versprechen: Groß genug, um einen Einblick in die unterschiedlichsten Bereiche zu ermöglichen, aber nicht zu groß für ein familiäres Umfeld und eine persönliche Zusammenarbeit. Und ich bereue meine Entscheidung bis heute nicht.

Wie war Ihr Einstieg bei Weber und welche Bereiche haben Sie in der Einarbeitungszeit kennengelernt?
Im Laufe meiner Ausbildung lernte ich zunächst den Beschaffungsprozess der IT-Abteilung kennen und übernahm dort ein Jahr lang sehr viele Aufgaben, allerdings war dies nicht genug. Auf eigenen Wunsch hin wurde ich durch die Kollegen in die etwas technischeren Aufgabenbereiche eingewiesen und fand dort relativ schnell Gefallen an der Betreuung und Weiterentwicklung von diversen Anwendungen. Im Laufe meiner Ausbildung arbeitete ich dort in einigen, sehr unterschiedlichen Projekten mit und übernahm in einzelnen Bereichen schnell eine hohe Verantwortung. Dadurch konnte mich sowohl fachlich, aber insbesondere auch persönlich weiterentwickeln, wie ich es meiner Meinung nach mit einem Studium nicht gekonnt hätte.

Beschreiben Sie Ihren Werdegang bei Weber und Ihre heutige Position.
Nach meiner 2,5-jährigen Ausbildung wurde ich nahtlos in das Tages- und Projektgeschäft der  IT-Abteilung übernommen und erweiterte stets meinen Tätigkeits- und Verantwortungsbereich. Zu den Anwendungen, die ich im Laufe der Zeit hauptverantwortlich oder unterstützend betreute, gehören beispielsweise unser gruppenweites Dokumentmanagementsystem und andere Systeme zur Zusammenarbeit, aber auch Systeme wie das Mobile Device Management oder die Software zum Verschlüsseln von CAD-Daten. In all diesen Bereichen entwickeln wir uns ständig weiter und jeden Tag wird man vor neue Herausforderungen gestellt.

Etwa ein Jahr nach meiner Ausbildung entschied ich mich für eine Weiterbildung im IT-Bereich und nach einigen Überlegungen, auch gemeinsam mit meinem Vorgesetzten, fiel die Wahl schließlich auf ein Fernstudium in der Informatik. Obwohl diese Form der Weiterbildung für die Abteilung Neuland war, wurde ich dabei von Anfang an unterstützt und erlangte so parallel zu meinem beruflichen Werdegang – ich konnte weiterhin Vollzeit arbeiten - auch schließlich den akademischen Abschluss „Bachelor of Science“. Obwohl diese Zeit sehr anstrengend war, würde ich mich jederzeit wieder für diesen Weg entscheiden.

Nach Abschluss meines Studiums übernahm ich im Zuge einer Umstrukturierung die Gruppenleitung des IT Application Management - ein Teilbereich der IT – und sammle dort nun seit fast einem Jahr erste Führungserfahrungen.

Von wem und wie wurden Sie fit gemacht für Ihre Aufgaben?
Vor allem die Kollegen, in deren Aufgabenbereich man gerade tätig war, nahmen sich sehr viel Zeit für die Einarbeitung und Betreuung der Azubis. Die Arbeit in der IT ist sehr vielfältig und komplex, aber bei Fragen kann man sich stets darauf verlassen, dass diese auch ernst genommen und beantwortet werden.

Eine sehr hohe Bedeutung im Tages- und Projektgeschäft der IT hat aber auch die Devise „Learning by Doing“. Nur wenig wird „in mundgerechten Häppchen serviert“ und in den meisten Themen muss man bereits nach sehr kurzer Zeit selbstständig „Laufen lernen“. Dies sorgt aber gleichzeitig für eine steile Lernkurve und man lernt, besser mit unbekannten Situationen umzugehen.

Was ist für Sie das Besondere an Weber?
Das Besondere an Weber ist für mich zunächst der wertschätzende und kollegiale Umgang untereinander. Im Laufe meiner Zeit bei Weber haben sich Freundschaften entwickelt und die Zusammenarbeit macht einfach Spaß. Darüber hinaus wurde ich über meine gesamte Zeit bei Weber in all meinen Vorhaben unterstützt und mir wurden niemals Steine in den Weg gelegt. Beginnend beim Wechsel des Themenbereichs in meiner Ausbildung bis hin zum Fernstudium während meiner weiterlaufenden Vollzeit-Beschäftigung, wurden alle meine Anliegen ernst genommen und es wurde stets ein guter Weg gefunden, auch wenn es dafür noch keinen Standardprozess gab.

Welche Verantwortungen und Aufgaben haben Sie heute?
Mein Aufgabenbereich ist mittlerweile zu umfangreich geworden, um auf jedes einzelne Thema einzugehen. Übergreifend kann man aber sagen, dass ich neben der Gruppenleitung und den damit verbundenen Führungsaufgaben vor allem für die Leitung und Durchführung von Projekten verantwortlich bin, bei denen es um die Einführung oder Weiterentwicklung von IT-Anwendungen geht, um damit bestimmte Prozesse im Unternehmen zu optimieren oder voranzutreiben. Darüber hinaus zählen auch die Aufrechterhaltung der Anwendungen zu meinen Aufgaben, sowie diverse Planungstätigkeiten.

Auf was müssen junge Nachwuchskräfte Ihrer Meinung nach achten?
Das Wichtigste ist meiner Meinung nach die Bereitschaft, stets Neues zu lernen und gelegentlich auch Altbekanntes zu hinterfragen. Dazu zählt insbesondere auch die Fähigkeit, sich ohne Scheu auf neue Dinge einzulassen und dort selbstständig Dinge zu erarbeiten und auszuprobieren. In der heutigen Arbeitswelt geht es immer weniger darum, wiederkehrende Abläufe zu beherrschen, sondern in der Lage zu sein, Herausforderungen zu meistern, für die es noch keinen Masterplan gibt.

Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus?
Ich bin immer noch dabei in meine Position als Gruppenleiter hineinzuwachsen und dort eine gewisse Standfestigkeit zu entwickeln. Dies stellt für mich eine besonders hohe Herausforderung dar, da ich in diesem Bereich bisher kaum Erfahrungen habe und andere Aufgaben natürlich nicht einfach verschwinden. Gerade diese Herausforderung kann aber auch anspornen und für eine sehr gute persönliche Weiterentwicklung sorgen.