Rasima und Midhat Dankovic – „Weber ist mehr als nur ein Job für uns. Weber ist unser zu Hause.

Einstieg: 2002 als Hausmeisterfamilie

Heutige Position: Immer noch Hausmeisterfamilie

Beschreibt Euren Werdegang bei Weber und Eure heutige Tätigkeit und Position?
2002 haben wir als Hausmeisterfamilie hier bei Weber in Dillenburg begonnen. Unsere Aufgaben sind von Beginn an sehr vielseitig gewesen und haben sich über die Jahre immer wieder geändert. Man könnte sagen, wir sind die Mädchen für alles (beide lachen).
Meine (Rasimas) Aufgabe umfasst alles rund um die Gästebewirtung. Dazu zählen die Koordination der Essensbestellungen, das Vorbereiten der Speisen und der Getränke, die Versorgung mit Kaffee und Keksen und alles, was sonst noch so anfällt. Das ist schwer zusammenzufassen.

Ich (Mido) bin hauptsächlich für das Vorbereiten und Herrichten der Räume für Meetings und größere Veranstaltungen zuständig. Außerdem mache ich den Schlüsseldienst und unterstütze die Werksinstandhaltung, indem ich kleinere Reparaturen, die in den Verwaltungsgebäuden anfallen, mache. Ich pflege die Grünbereiche und bin auch sonst aufmerksam, dass das Weber-Gelände in Ordnung bleibt. Und das auch am Wochenende.

Was schätzt Ihr an Eurer Arbeit?
Unsere Arbeit ist viel mehr als nur ein Job. Wir wohnen hier. Weber ist unser zu Hause.

Wie seid Ihr auf Weber aufmerksam geworden?
Eine gute Freundin von uns hat uns von dem Unternehmen erzählt. Dann haben wir uns beworben. So sind wir zu Weber gekommen.

An welche Höhepunkte könnt Ihr euch erinnern?
Über die vielen Jahre, die wir schon bei Weber arbeiten, haben wir schon so viele Veränderungen und Events miterlebt, dass wir sie kaum alle überblicken können. Wir können uns gut an ein Event aus 2005 erinnern, wo Weber zur Musikfabrik wurde. Dort wurde eine der Lagerhallen komplett ausgeräumt und optisch in ein Opernhaus verwandelt. Freunde der Gesellschafterfamilie Zipp traten an diesem Wochenende hier auf und es waren an den beiden Tagen fast 1.000 Leute da. Es war richtig schön. Aber das ist nur ein Beispiel. Es gab noch ganz viele andere tolle Sachen.

Von wem und wie wurdet Ihr fit gemacht für Eure Aufgaben?
Ich (Mido) hatte einen alten Kollegen in der Werksinstandhaltung, der kurz vor der Rente stand. Der hat mich an die Hand genommen, mir viele Aufgaben gegeben und mir vieles gezeigt. Wenn ich mal Hilfe brauchte, stand er mir immer zur Seite.

Ich (Rasima) wurde von den beiden damaligen Chefsekretärinnen sehr unterstützt. Aber ich habe mir auch Vieles selbst beigebracht. Die Vielfalt der Aufgaben hat auch mit den Jahren immer mehr zugenommen.

Was schätzt Ihr an dem Unternehmen?
Wir wurden so gut von allen aufgenommen und fühlen uns hier richtig wohl. Als wir unser Heimatland Bosnien verlassen haben, haben wir ja auch unsere Familie verlassen. Weber ist uns ein Stück weit diese Familie geworden. Wir haben immer noch Kontakt zu vielen der Kollegen, die mittlerweile nicht mehr hier arbeiten. Arbeit ist Arbeit. Aber Freundschaft ist Freundschaft.
Außerdem konnten wir immer selbstständig und frei arbeiten und konnten viele Ideen miteinbringen. Unsere Chefs haben uns viel Vertrauen entgegengebracht.

Was möchten Sie in Zukunft noch in und mit dem Unternehmen erreichen?
Wir lassen uns überraschen. Wir wollen gesund und bei Weber bleiben.