Open Day 2013 - The Newcomer presents itself

Experts in the field of medical industry meet in Dillenburg

Open Day 2013
Open Day 2013
Open Day 2013

Oliver Brück, Technischer Leiter wezi-med, begleitete die Open Day Teilnehmer durch den Bereich wezi-med.

Dr. Thomas Zipp, Geschäftsführender Gesellschafter der Weber Gruppe, begrüßte die Experten aus Medizin, Medizintechnik und Kunststofftechnik.

Die Gäste hörten spannende Vorträge zu den Themen Laparoskopie, Tribologie, CE-Richtlinien für Mehrkomponenten und Anforderungen an Kunststoffe in der Medizintechnik.

The full press release is available in German language only:

Der Geschäftsbereich Medizintechnik der Weber Gruppe lud interessierte Teilnehmer zum wezi-med Open Day 2013 ein, um einen Einblick in die Arbeitswelt von wezi-med zu geben und sich der Branche vorzustellen.  

Die Teilnehmer: Experten aus Medizin, Medizintechnik und Kunststofftechnik, befassten sich während der zweitägigen Veranstaltung mit den Themen Kunststoffe in der Medizintechnik, Kinematik und Tribologie. Namhafte Referenten setzten neue Akzente und nahmen sich Zeit für den gemeinsamen Austausch. Neben Vorträgen zu Laparoskopie und Tribologie wurde über CE-Richtlinien für Mehrkomponenten-Formen im Reinraum sowie die Anforderungen an Kunststoffe in der Medizintechnik diskutiert. Herr Prof. Dr. Thomas Seul, Professor für Fertigungstechnik und Werkzeugkonstruktion FH Schmalkalden, referierte über Reibung und Verschleiß von Kunststoffen in der Medizintechnik. „Das Wohl des Patienten und die Risikominimierung in der Anwendung stehen im Mittelpunkt der Kunststoffsysteme für die Medizintechnik aus dem Hause Weber.“ Dass dies nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, sondern in dem Unternehmensleitbild sowie in dem Selbstverständnis der Mitarbeiter gelebt wird, zeigte der Open Day 2013 deutlich. Die ganzheitliche Betrachtungsweise, von der Zweckbestimmung eines Produktes über Produktentwicklung, Werkzeugbau, Industrialisierung bis hin zur validierten Produktion, minimiert Gesamtrisiken und führt zwangsläufig zur Fehlervermeidung und somit zu hohen Qualitäten – wie sie in der Medical-Branche erwartet werden. Das wezi-med Team stellt sich gerne der damit verbundenen Übernahme von Verantwortung.

 

Nicht nur die Erfüllung der Plicht, sondern auch der Kür wurden im Rahmen der Betriebsbesichtigung gezeigt. Die Fachleute nutzten die Möglichkeit, einen Einblick in die Kunststoffverarbeitung und die Kompetenzen der Weber Gruppe am Standort Dillenburg zu erhalten.

Mit der Gründung des Geschäftsbereichs wezi-med im Dezember 2010 wagte die Weber Gruppe den Schritt in die Medizintechnik und investierte so in die Zukunft der Unternehmensgruppe. Als Systemspezialist partizipiert wezi-med dabei an den über 60 Jahren Erfahrung Webers im Bereich Kunststoffspritzguss. Die neuen hochmodernen Räumlichkeiten dienen der Fertigung von kinematischen minimalinvasiven Kunststoffinstrumenten, welche beispielsweise in der Weichteilchirurgie zum Einsatz kommen. Die langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von medicalfremden Kunststoff-Komponenten, komplexen Baugruppen und Systemprodukten am deutschen Standort wird nun auch für die Herstellung von anspruchsvollen medizinischen Produkten genutzt.